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Wer ein Haus bauen will, muss einen Architekten, viele Bauarbeiter, Sand, und einen Betonmischer organisieren. Wenn man einen Film drehen will ist das so ähnlich. Es gibt furchtbar viel zu organisieren! Als erstes müssen ca. 80 Teammitarbeiter ausgesucht werden und alle brauchen einen Vertrag. Genauso wie die ca. 30 Darsteller. Dann muss ein "Drehplan" erarbeitet werden. Denn: Wusstet ihr, dass ein Film fast nie hintereinander weg gedreht wird, so wie er im Drehbuch steht und dann im Kino läuft? Da werden z.B. alle Szenen ,welche im Geisterschloss spielen, an mehreren Tagen gedreht, egal, ob sie zusammengehören oder nicht. Sonst müsste man ja andauernd den Drehort wechseln und das wäre sehr aufwändig. Auch alle Szenen, in denen ein bestimmter Schauspieler mitspielt, werden manchmal hintereinander gedreht. Viele Schauspieler arbeiten ja außerdem noch bei anderen Filmen oder auch Theaterstücken mit, wo sie nicht zwei Monate lang fehlen dürfen. Also werden auch hier alle Szenen des Schauspielers hintereinander gedreht und er kann danach wieder ins Theater. Da kann es dann schon einmal passieren, dass am ersten Drehtag die letzte Szene gedreht wird. Und umgekehrt. Die einzelnen Szenen werden erst später wieder zu einen ganzen Film zusammengesetzt. Für dieses ganze Gewusel gibt es dann halt den "Drehplan". Da steht das alles drin. Aber das ist noch lange nicht alles; denn die Produktion organisiert noch alle Unterkünfte, für das Team und die Darsteller, alle Fahrzeuge 8und das sind viele!!!), das Essen und die ganze Technik (Filmkamera, Licht, Kräne usw.). Um die alles zu Organisieren, hat die Produktion mehr als 20 Telefonleitungen, viele Handys und einen Chef: den Produktionsleiter.


Mann glaubt es kaum: Für einen 90 Minuten-Film braucht ein Filmteam etwa 36 Tage zum drehen, d.h. es werden nicht einmal 3 Minuten Filmmaterial an einem ganzen Tag geschafft.


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