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Der Begriff Mockbuster (Verkürzung von mock-up-Blockbuster), oder auch Knockbuster (Verkürzung von knock-off-Blockbuster), bezeichnet Filme, die eine Parodie oder Verulkung eines meist zur gleichen Zeit erscheinenden Blockbusters darstellen. Während bei einem Mockbuster-Film eher die Verulkung des in der Regel ähnlich klingenden Originals im Vordergrund steht, versucht ein Knockbuster nur eine möglichst billige Kopie zu sein um so den gewünschten Parodie-Effekt zu bewirken.


Geschichte Bearbeiten

Mockbuster- und Knockbuster-Filme haben vor allem in Hollywood eine lange Geschichte. Frühe Beispiele sind etwa der 1959 erschienene Vanwick Film „The Monster of Piedras Blancas“ein Knockbuster des erfolgreichen Films „Der Schrecken vom Amazonas“ mit dem vollständig gleichen Monster-Kostüm des Designers Jack Kevan. Ein anderes Beispiel ist der 1958 gedrehte amerikanische BlockbusterAttack of the 50 Foot Woman“ und seine 1965 erschienenen Parodie „Village of the Giants“. Neuere Beispiele sind „Transmorphers“ des ähnlich klingenden und im fast gleichen Layout daherkommenden Blockbuster Transformers-Film, oder der bereits vor dem Erscheinen herausgekommene Mockbuster 2012: Doomsday (Hersteller: Faith Films) bzw. 2012 Supernova (Hersteller: The Asylum) des im November 2009 erschienenen Blockbusters 2012 von Roland Emmerich.


Hersteller Bearbeiten

Während sich früher vereinzelte Regisseure auf diese Art der Trash-Parodie spezialisierten, beispielsweise Fred Olen Ray („Monster aus der Galaxis (1985)“ in Bezug auf „E. T. - Der Außerirdische“), sind es heute zunehmend bekanntere Studios wie „The Asylum“ , die ausnahmslos solche Parodien bekannter Blockbuster produzieren und dazu einen ganzen Stab von Regisseuren beschäftigen.

Kritik Bearbeiten

Den Herstellern solcher Mock- und Knockbuster wird vorgeworfen, die Unwissenheit über einen neuen Blockbuster auszunutzen, um so noch vor dem Erscheinen des Originals eine Billigkopie mit einem zum Verwechseln ähnlich klingenden Namen und Aufmachung erfolgreich zu verkaufen. Solche Parodien seien dazu äußerlich nicht als solche zu erkennen und würden überwiegend in der Absicht gekauft, den entsprechenden Blockbuster zu erwerben. Auch nach dem Anschauen des Mockbusters sei den Betroffenen dies oft nicht offensichtlich.

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